

Horse Media Wego
Dienstleistung+Pressebetreuung für Pferdesport und Pferdezucht
Parkweg 6, D-18196 Dummerstorf, Tel: (0049) 3 82 08-13800;
Fax: (0049) 3 82 08-6 07 25; E-Mail: jutta.wego@t-online.de
Pressemitteilung 1
04.08.2011
Der Ort Valluhn im Landkreis Ludwigslust liegt in unmittelbarer Nähe zu Schleswig-Holstein und war bis 1990 Sperrgebiet. Nach 1990 entstand, begünstigt durch die Lage an der Autobahn und zu Hamburg, das größte neu geschaffene Gewerbegebiet Mecklenburg-Vorpommerns, auf welchem sich vor allem Transportgewerbe niederließ.
In Valluhn hat sich der Landwirt Roland Cillwik mit einer florierenden Trakehnerzucht niedergelassen. Der "Valluhner Sack", ehemaliger Grenzstreifen und nur 2,5 km vom Trakehnerhof entfernt, bot sich für den Landwirt als Trainingsgelände für seine Pferde und speziell für den Vielseitigkeitssport an. Nach und nach entstand ein 800m- Galopp-Oval mit Hecken. Herzstück der Anlage ist ein Geländeparcours mit verschiedenen festen Hindernisarten wie Billard, Coffin, Auf- und Absprünge sowie Gräben unterschiedlicher Größe. Eine Vielzahl variabler Geländehindernisse kam hinzu und das gesamte Areal bot sich so auch für hochkarätige Geländeevents an.
Seit etlichen gibt es nun in Valluhn Gelände- und Vielseitigkeitsturniere und die Reiter kommen in Scharen. Die Nähe zu Schleswig-Holstein, Niedersachsen und zum Deutschen Vielseitigkeitszentrum Luhmühlen bringt es mit sich, dass regelmäßig eine große Zahl an Vielseitigkeitsreitern aus diesen Regionen an den Valluhner Turnieren teilnehmen.
Das nächste Vielseitigkeitsturnier in Valluhn findet am 20. und 21. August statt. "Ich komme immer gern nach Valluhn, weil die Verkehrsanbindung günstig und das Geläuf hervorragend ist. Die Vielzahl unterschiedlichster Hindernisse bietet Wettkampf- und Trainingsmöglichkeiten für Spitzencracks und Nachwuchspferde", sagt Mannschaftsweltmeister Andreas Dibowski, Leiter des Vielseitigkeitszentrums Luhmühlen, wo eine Woche später die Europameisterschaften in der Vielseitigkeit stattfinden.
90 Reiter aus dem gesamten Bundesgebiet haben 200 Pferde für die beiden Vielseitigkeitsprüfungen gemeldet, die
sich aus je einer Dressurprüfung, einer Springprüfung und einem Geländeritt zusammen setzen. Die Vielseitigkeitsprüfung Klasse A wird mit allen drei Teilen am Samstag ausgetragen. Die Vielseitigkeitsprüfung Klasse L findet komplett am Sonntag statt. Die Mehrheit der Teilnehmer kommt aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Einige nutzen die Gelegenheit, um ihre jungen fünf- und sechsjährigen Pferde 14 Tage vor den Bundeschampionaten im westfälischen Warendorf einem letzten Test zu unterziehen. Aber auch Mecklenburg-Vorpommern ist mit einem großen Lot an Reitern vertreten. Darunter Landesmeister Andreas Brandt aus Neuendorf,
Flora Reemtsma aus Groß Walmsdporf, in der letzten Woche Fünfte mit der Mannschaft bei der Ponyeuropameisterschaft in Polen geworden, und auch der Präsident des Landes-Pferdesportverbandes, Dr. Burkhard
Dittmann, jüngst Landes-Vizemeister geworden, ist in Valluhn am Start.
Ein hochmotiviertes Team mit Roland Cillwik, Edgar Kopplin sowie Andrea und Andreas Köster an der Spitze ist Garant dafür, dass die Organisation klappt und alle in naturbelassener Gegend am "Valluhner Sack" zwei schöne Vielseitigkeitstage erleben werden.
Nähere Informationen bei Andrea Köster unter 01628777572. (Franz Wego)
Valluhn: Landeschampionat der Mecklenburger Geländepferde
Auf der Naturanlage des Trakehnerzüchters Roland Cillwik in Valluhn, die sich im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Ost und West befindet und aufgrund des sandigen Geläufs sowie einer Vielzahl verschiedenartigster Geländehindernisse ideale Bedingungen bietet, wurde am 8. Juni das Landeschampionat der Mecklenburger Geländepferde ausgetragen. Es gab hohe Starterfelder, weil auch die "Buschreiter" aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen die Anlage gern für ihre jungen Geländepferde nutzen. 
Mecklenburger Pferde waren zwar deutlich in der Unterzahl, hatten aber einige sehr qualitätsvolle Vertreter. Einer von ihnen ist der erst vierjährige Captain Carlchen, der von Cefalo abstammt, dem aktuellen Spitzenpferd von Holger Wulscher (Groß Viegeln) und bei Julia Stepper in Lüdershagen aus einer Lacros-Mutter gezogen wurde. Die 17-jährige Tochter Shanice Ashanti Stepper stellte das großgewachsene Pferd vor, das mit einem gewaltigen Galoppiervermögen ausgestattet ist. Obwohl erst vierjährig und bisher kaum typische Geländehindernisse gesehen, absolvierte Captain Carlchen mutig und unerschrocken alle Aufgaben auf der 1.420m langen Bahn mit 15 Sprüngen, die in 3 Minuten und 33 Sekunden zu absolvieren war.
Die Richter waren beeindruckt und vergaben eine Wertnote von 8,8. Damit wurde das Mecklenburger Paar Sieger der 2. Abteilung der Geländepferdeprüfung Klasse A und Captain Carlchen Landeschampion der vier-/fünfjährigen Mecklenburger Geländepferde. "Unser Carlchen hat bisher wenig gesehen. Umso erfreuter sind wir natürlich, dass unsere Stute Legende nach Chapa Shanga (2002) und Carlchen's siebenjähriger Vollschwester Chicki Micky, die ebenfalls bereits Landeschampioness war, nun schon das dritte Erfolgspferd gebracht hat", freue sich Züchterin Julia Stepper zu dem Erfolg. Mit 8,6 folgte Convent, ein weiterer Mecklenburger v. Converter, auf dem 3. Platz, den die erfolgreiche Holsteiner Vielseitigkeitsreiterin Beeke Kaack vorstellte. In der 1. Abteilung stand Andreas Brandt (Neuendorf) mit dem fünfjährigen Mecklenburger Carlo B auf dem 3. Platz. Der Schimmel von Calido aus einer Grosso Z-Mutter machte mit Wertnote 8,6 ebenfalls nachhaltig auf sich aufmerksam. 8,4 gab es für die Mecklenburger Stute Lilly PS. Die Londonbeat-Stute wurde von der Holsteinerin Stephanie Cordugas geritten. Der Sieg in dieser Abteilung ging mit Wertnote 9,0 an den Hannoveraner Laptop-Sohn Latego S, geritten von Stephanie Böhe aus Luhmühlen. 
Der bereits in Klasse A hochplatzierte sechsjährige Mecklenburger Convent startete auch in der Geländepferdeprüfung Klasse L, in der der Landeschampion der sechs-/siebenjährigen Geländepferde ermittelt wurde. Unter Beeke Kaack brachte der von Kira Woblewski (Stralsund) gezogene braune Wallach mit Wertnote 8,5 erneut eine Bravourleistung, obwohl einsetzender Regen einige Absprungstellen tiefer werden ließ. "Ein Pferd mit ganz viel Galopp, immer im Gleichgewicht und mit guter Rückentätigkeit", kommentierte Richter Fritz von Blottnitz. Mit dem 5. Platz in der Prüfung war er bester Mecklenburger und wurde damit zugleich Landeschampion seiner Altersklasse. Nur ein Zehntel weniger (8,4) gab es für den gleichaltrigen Mecklenburger Merlin. Georg Koch saß im Sattel des Marlesko xx-Wallachs, den seine Frau Inge Koch (Parkentin) gezogen hat und im letzten Jahr Landeschampion der vier-/fünfjährigen Mecklenburger wurde. Sieger der offen ausgeschriebenen Geländepferdeprüfung wurde die Schimmelstute Violetta, die Peer Christian Ahnert (Auetal) vorstellte und die Richter zu einer Wertnote von 9,0 animierte. Es war zwar nur ein Mecklenburger Pony in der Geländepferdeprüfung Klasse A am Start. Mit Wertnote 7,7 wurde Haeram v. Honeymoon Star aus einer Ramses ben Galdos ox-Mutter aber ein würdiger Landeschampion. Andreas Brandt stellte den schicken sechsjährigen Schimmelhengst in frischem Galopp vor, den Stefan Müll in Wittenbeck gezogen hat.
Ein Dankeschön für die gelungene Veranstaltung gilt den Organisatoren um Roland Cilwik, Edgar Kopplin sowie Andrea und Andreas Köster.
Ergebnissliste =>
Bilder- und Textquelle www.hippothek.de (Franz Wego)
Im Biospärenreservat Schaalsee wurde einer der schönsten Vielseitigkeitsstrecken in Norddeutschland ausgebaut
Der Reitverein des Trakehnerhofes Valluhn lud Ende Juli zu zwei Vielseitigkeitsprüfungen ein und 148 Pferde warenvun ihren Reitern auch mit deutscher Gastlizenz aus Dänemark, Schweiz, Finnland und Schweden in die Starterlisten eingetragen worden.
Am Sonnabend ritt in der A-Vielseitigkeit Steffan Donst seinen sechsjährigen Mecklenburger Elando mit dem Dressurergebnis von -49,50 Pinkten auf dem Silberplatz. Das Paar kam mit Bestzeit aus dem Gelände, wo 80 Prozent der Starter nicht die vorgegebene Zeit erreichten und Strafpunkte kassierten. Die beste Dressurnote reichte Stephanie Cordugas und Fatinissa vom RSG Schalensee zum späteren sieg. Der4 Krasenmaker Mike Bardehte brachte die sechsjährige Brandenburger Stute Bagyra auf den fünften Platz.
Auch am Sonntag, in der L-Vielseitigkeit (42 Starter) entschied die Dressurprüfung über Sieg und Platz. Mit dem Dressurergebnis von -45,90 brachteHenning Würz vom Pferdezucht- und Reitverein Lohmühlen seinen Landino durch die drei Teilprüfungen zur Goldenen Schleife. Auch der Zweite, Steffan Donst, der für den SV Robinson Fleesensee reitet, konnte das Dressurergebnis von -46,40 auf dem erst siebenjährigrn Hannoveraner His Passion ins Ziel bringen. Nach den beiden jungen Reitern ererichte mit -51,20, der erst siebenjährige polnische Fuchswalach Havanna Club mit seiner Reiterin Marie Kraack vom RV Malente Eutin, Ehrenpreis und das Preisgeld für den dritten Platz. Platz fünf ereichte Sabine Kropp vom LRV Lübars mit ihrer zwölfjährigen Fuchsstute Anny de Gentle. Lwediglich fünf Reitern gelang eine fehlerfreie Geländerunde ohne Zeit- und7oder Hindernisfehler.
Kalo
Bestes Pferd wurde die 4 Jährige Trakehner Stute Dephania
An drei Tagen prüften Richter und Tierärzte drei- und vierjährige Vielseitigkeits- Nachwuchspferde, im Zuge des Projekt Nurmi. Pferdebesitzer von Neumünster bis Stuttgart hatten ihre Pferde auf dem Trakehner Hof von Valluhn eingestallt. Nach dem Freispringen in der Reithalle des Trakehner Hofs am Freitag, zeigten sich die Prüflinge am Sonnabend in einer Feldprüfung mit den Stammreitern. Neben den Noten für die Grundgangarten, dem Überwinden der fallenden und festen Hindernisse, wurden auch die Überwachungsergebnisse der Tierärzte nach den 500 m Rennbahngalopp ins Ergebnis eingerechnet. Nach einer Verfassungsprüfung am Sonntagmorgen durch die Tierarzt-Gruppe, bekamen alle Pferde das OK, noch einmal durch einen ausgebildeten Fremdreiter auf der Geländebahn am Valluhner Sack geprüft zu werden. Das Gestüt Ganschow stellte die Siegerstute Dephania vom Zigeunerheld xx mit dem Vielseitigkeitsergebnis von 8,41. Die Stute wurde in der Prüfung von Johanna Atzpodien vorgestellt. Der Reiterin gelang es auch, mit 8,27 Punkten die Trakehner Stute Dornblume auf den zweiten Platz zu bringen. Mit dem gleichen Ergebnis auf Platz zwei rangierte die Trakehner Stute Opia vom Trakehner Gestüt Heidekrug in Schwanheide. Sie wurde von der Bereiterin Cindy Lehmann- Ücker in der Vielseitigkeitsprüfung vorgestellt. Der Stilpreis des Trakehnerverbandes für die beste reiterliche Leistung holte sich der 21-jährige Tasdorfer Bereiter Hannes Lütt ab. Auch die vierjährigen Stuten des Trakehner Hofs Valluhn Goldmarie und Sieglinde, zeigten ihre Qualitäten und schlossen die Prüfung mit den Endnoten von 7,85 und 7,76 Punkten auf einem vorderen Platz ab. Bestes 3-jähriges Pferd wurde die Trakehner Stute Ceylon, von Andreas Hückelhem vorgestellt, mit 8,17 Punkten. Beide kommen aus Grebin bei Plön.
Karl Lohrmann